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Ramin Yazdani (* 20. Juli 1952 in Isfahan, Iran) ist ein iranisch-deutscher Schauspieler und Regisseur. Ramin Yazdani wuchs im Iran auf und sammelte bereits als Jugendlicher erste Theatererfahrungen. Nach Studien in Volkswirtschaft, Theaterwissenschaft, Schauspiel und Film in den USA kehrte er zunächst in den Iran zurück, bevor er 1985 nach Deutschland übersiedelte. In Hamburg gründete er 1991 das Persische Theater sowie 1995 das Festival des Iranischen Theaters und arbeitete unter anderem am Deutschen Schauspielhaus, am Thalia Theater, an der Staatsoper Hamburg und auf Kampnagel. Neben seiner Tätigkeit als Regisseur realisierte er zahlreiche eigene Theaterprojekte. Seit den frühen 1990er-Jahren ist Yazdani regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Er wirkte unter anderem in Hallo, Onkel Doc!, Ich Chef, Du Turnschuh, Der Medicus, Kreuzweg, Familie verpflichtet sowie der norwegischen Serie Nobel mit. Für seine Hauptrolle in Si-o-se Pol – Die letzten Tage des Parvis K. wurde er international mehrfach als bester Schauspieler ausgezeichnet. Darüber hinaus hatte er Gastrollen in Serien wie SOKO Leipzig, Notruf Hafenkante und Großstadtrevier und arbeitete auch als Hörspielsprecher. 2021 beteiligte sich Yazdani an der Aktion #allesdichtmachen, bei der Schauspieler die Corona-Maßnahmen satirisch kommentierten. Er lebt in Hamburg und ist Vater des Historikers Kaveh Yazdani.